Dr.med.habil. E.Schön | Facharzt für Laboratoriumsmedizin, Biochemie und Immunologie | Gildenplatz 1-5 | D-47574 Goch | Tel +49(0) 28 23 97 14 0

Labor aktuell

Diese Seite will unsere Einsender mit aktuellen Informationen rund ums Labor versorgen. Die Beiträge sind chronologisch geordnet. Die hier  gezeigten Beiträge sind prinzipiell für Arzt und Praxis-Team von Interesse. Darüber hinaus finden sich wissenschaftlich orientierte Beiträge für den Arzt zu labordiagnostischen Themen auf der Seite pro medico.

Auf dieser Seite erfahren Sie :

  • Einführung von neuen Untersuchungen in unserem Labor (Kurz-Info im Telegrammstil)
  • aktuelle Literatur-Tipps und -Links zur labormedizinischen und mikrobiologischen Diagnostik
  • Neuigkeiten rund ums Fachlabor: Organisation, Präanalytik, Laborauftrag, Fortbildung, EBM etc.

Beiträge, die vor 2005 publiziert wurden, finden Sie im Archiv.


Labor bei Gesundheitsuntersuchung #01732

02.10.2009

Im EBM ist die Vergütung der Gesundheitsuntersuchung Nr. 01732 EBM neu gereglt. Hier erfahren Sie, wie die präventiven Laborleistungen anzufordern sind.

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Laborauftrag: die häufigsten Fehler in der Praxis

Allergie-Diagnostik in vitro: neue Profile; Höchstwerte beachten

25.09.2009

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Labor bei DMP / Cystatin C als Nierenmarker / Allergie-Profile

April 2009

Inhalt dieser Labor-Information:

  1. Laboranforderung bei DMP und präoperativ: was muß die Praxis beachten ?
  2. Cystatin C: ein innovativer Marker zur Erfassung der Nierenfunktion (GFR)
  3. Allergie-Diagnostik in vitro: neue Allergie-Profile und Stufen-Diagnostik

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Präanalytik: wichtige Hinweise für die Praxis

02.03.2009

Inhalt dieser Labor-Information:

  1. Zeitpunkt der Blutentnahme: auf dem Auftrag angeben
  2. Blutgruppen-Bestimmung: was muß ich beachten ?
  3. Anforderungen am mikrobiologische Proben: Stuhl-Diagnostik / Mykobakterien
  4. Nadelstichverletzungen: was muß die Praxis beachten ?

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>Proben zum Mykobakterien-Nachweis


Schilddrüsenhormone: neue Referenzwerte

04.07.2008

Schilddrüsenhormone zählen zu den häufigsten Test-Anforderungen in der medizinischen Labor. In der Fachliteratur wurde ien Studie publiziert, die uns Anlaß ist, die Referenzwerte für die Bestimmung von TSH, fT3 und fT4 zu aktualisieren. Wichtig: die Obergernze für ein "euthyreotes TSH" wurde auf 2,5 abgesenkt.

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>Original-Literatur


Labor-Auftrag Muster10 / Labor-EBM/ Nadelstichverletzungen / Neuerungen im Labor

18.06.2008

Inhalt dieser Labor-Information:

  1. Neuer Laborauftrag Muster 10
  2. EBM: neue und gestrichene Labor-Parameter
  3. Nadelstichverletzungen: BGW aktualisiert des erforderliche Untersuchungsprogramm
  4. Organisation in unserem Labor: Neuerungen für die Praxis

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2. Diagnostik-Forum auf Schloß Wissen

21.04.2008

Einladung und Programm des 2. niederrheinischen Diagnostik-Forums "Fortschritte in der Labordiagnostik" am 11.6.2008 auf Schloß Wissen:

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RF und CCP / Fortbildungswünsche

18.10.2007

1) Rheumafaktor und CCP / Leitlinien der Fachgesellschaften zur Diagnostik der RA   

2) Diagnostik-Forum auf Schloß Wissen: Ihre Wünsche und Anregungen für künftige Tagungen (geplant ist eine Fortbildungsreihe)

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1. Labordiagnostik-Forum auf Schloß Wissen

Am 10.10.2007 haben wir auf Schloß Wissen (Weeze) unser 1. Medizinisch- diagnostisches Forum am Niederrhein unter Motto "Fortschritte in der Diagnostik - Nutzen für den Patienten" veranstaltet.

Die gute Resonanz auf dieses Fortbildungsangebot (akkreditiert mit 3 CME-Punkten) bestärkt uns in unserem Vorhaben,  eine eigene Fortbildungsreihe auf Schloß Wissen zu etablieren. Wir halten den Dialog zwischen Labor, niedergelassenem Arzt und Kollegen aus Forschung und Entwicklung wichtig unser gemeinsames Anliegen, das Potential der in-vitro-Diagnostik optimal für den Patienten einzusetzen.

Sie sind jederzeit herzlich eingeladen, uns eigene Wünsche und Anregungen für Fortbildungsthemen mitzuteilen.

Themen auf dem 1.Diagnostik-Forum am Niederrhein waren:

  1. Fortschritte in der Allergiediagnostik
  2. Fortschritte in der Diagnostik der Rheumatoiden Arthritis, CCP-AK
  3. HTC (aktives Vitamin B12) und neurodgenerative Erkrankungen

Zöliakie-Screening erfolgreich

18.10.2007

Zöliakie wird häufig nicht erkannt, weil ihre Symptome vieldeutig sind. Eine amerikanische Arbeitsgruppe hat mit einem Fragebogen, mit dem die häufigsten Symptome erfaßt werden, die Diagnoserate drastisch verbessert.

Lesen Sie mehr ...aktuell/pom1007.pdf


Aktive Vitamin B12: HTC verbessert Diagnostik des B12-Mangels

15.06.2007

Mit der bisher üblichen Bestimmung des gesamt-Vitamin B12 haben wir erst bei fortgeschrittenem Defizit ein pathologisches Labor-Ergebnis gesehen. Wir verfügen mit HTC = Holo-Transcobalamin jetzt über einen innovativen Labor-Test, in dem bereits früh ein Mangel des aktivem B12 erkannt wird.

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Rauchen, SLE und RA

26.04.2007

Umweltfaktoren und Autoimmunerkrankungen: deutliche Zusammenhänge

Zwei neuere Arbeiten im Ann Rheum Dis belegen die Assoziation von Rauchen mit SLE und RA. Offenbar triggert Rauchen die Entwicklung von Autoantikörpern (dsDNA bei Lupus, CCP bei RA) bei Patienten mit genetischer Disposition. 

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Sicherheit bei der Blutentnahme

13.06.2007

Nadelstichverletzungen zählen immer noch zu den häufigen Unfällen in Praxis und Klinik. Seit kurzem gelten neue Sicherheits-Bestimmungen für die Blutentnahme am Patienten, publiziert in der TRBA 250.

Für Patienten mit fraglichem oder bekannten Infektionsrisiko sollten Sie spezielle Sicherheits-Abnahmesets verwenden, die das Risiko einer Verletzung weiter reduzieren.

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Kritische Proben

2.1.2007

Welche Proben müssen eingefroren oder gekühlt transportiert werden ? Für welche Untersuchungen muß der Patient ins Labor geschickt werden ?

Antwort auf diese Fragen finden Sie in einer aktuellen Übersicht über kritische Proben. Diese Tabelle sollten Sie bei der Blutentnahme immer griffbereit haben !

>>Präanalytik: Kritische Proben



Norovirus: deutliche Zunahme der Gastroenteritiden in den letzten Wochen.

Steht eine neue Winter-Epidemie bevor ?

4. Dezember 2006

In den zurückliegenden Wochen verzeichnet das RKI eine starke Zunahme der Norovirus-Erkrankungen. Die über den saisonalen Gipfel hinausgehende Aktivität sollte dem Arzt Anlaß geben, bei akuter Gastroenteritis auch die Diagnostik der Noroviren (Antigen-ELISA im Stuhl) anzufordern. Das Virus ist hoch contagiös: wenige Partikel reichen für eine Infektion aus.

Da viele Kollegen noch nicht ausreichend über die Bedeutung der Noroviren informiert sind (inzwischgen nach Campylobacter zweithäufigster Enteritis-Erreger in D), verweisen wir hier auf die vom Robert-Koch-Institut publizierten Infos zum Thema.

> mehr zu Norovirus: Epidemiologisches Bulletin 48/2006 

> mehr zu Enteritis-Diagnostik: LabNews10


Weitere Verbesserung der mikrobiologischen Diagnostik...

...in unserem Labor durch Einführung des Gerätesystems Vitek-2 compact: Gewinn an Zeit und Sicherheit, Einsatz von Expertensystem.

>>mehr: lab-newsletter  



> Für Sie gelesen: CCP-AK als Prognose-Marker bei RA

 

25.07.2006

Antikörper gegen CCP wurden in den letzten 2 Jahren als diagnostischer Marker der Rheumatoiden Arthritis (RA) etabliert und haben ihren Stellenwert in vielen Studien unter Beweis gestellt. Sie sind nicht nur deutlich spezifischer als Rheumafaktoren, sondern lassen sich zusätzlich für Prognose und Verlaufskontrolle einsetzen. Letzteres steht im Fokus einer neuen Publikation. >>mehr


> Präanalytik: Überweisung/ Kennziffern/ Blutgruppen/ Sputum

27.04.2006

Aus der Auswertung unserer Reklamation von Proben und Aufträgen sehen wir, wo es in unseren Praxen noch hapert. Wir greifen deshalb einige Aspekte der Präanalytik heraus und erläutern Ihnen, worauf es ankommt.

Offenbar denken viele Praxen nicht (mehr) daran, daß eine Reihe von Laborleistungen aus dem Budget rausfallen, so z.B. bei Verdachta uf eine meldepflichtige Infektionserkrankung (z.B. Enteritis). Auch diese Ausnahme-Kennziffern werden noch einmal dargestellt. 

>> mehr: labor aktuell


> Masern: Laboruntersuchung weist Impfschutz nach und bestätigt Infektionsverdacht

6.4.2006

Masern-Epidemie in Nordrhein-Wetfalen: Bei unklarem Immunstatus (geimpft ? früher erkrankt ?) sollten IgG-AK im Serum bestimmt werden.  

In der Regel sind die klinischen Symptome bei Masern eindeutig. Bei fraglicher Klinik kann eine serologische Diagnostik den Verdacht ausschließen (IgG und IgM nötig).  Das Ergebnis liegt noch am gleichen Tag vor !

>mehr: labor aktuell

>kompakt: Merkblatt für Ärzte "Masern"

>umfassend: Robert-Koch-Institut


> Änderung von Referenzbereichen - Klinische Chemie

13.03.2006

Entsprechend den Empfehlungen der DGKC (Deutsches Ärzteblatt, Heft 7/2006) werden geänderte Referenzbereiche für einige Analyte in der Klinischen Chemie  mitgeteilt. >> mehr


> Labor-EDV auf dem neuesten Stand: Validierung und Befundausgabe

16.12.2005

Anfang Dezember 2005 wurde unsere Labor-EDV erweitert. Neben einer Hochverfügbarkeitslösung für den Server (Ausfallsicherheit) wurden neue Module für die Befundausgabe und die ärztliche Validierung eingeführt. Labor-Befunde werden jetzt als pdf-Dateien verarbeitet und mit Farblaserdrucker ausgegeben. Was muß der Einsender noch wissen, Stichwort Validierung ? >>mehr


> Für Sie gelesen: Autoimmunerkrankungen mit Zöliakie assoziiert

29.11.2005

Zöliakie ist - immunologisch bedingt - sehr häufig mit Autoimmunerkrankungen wie Diabetes mellitus, Kollagenosen, autoimmuner Thyreopathie und anderen assoziiert. Häufig wird die Autoimmunkrankheit eher diagnostiziert als die Zöliakie. Bei vielen dieser Erkrankungen sollte deshalb auch gezielt nach Zöliakie gefahndet werden.  >>mehr


> Bezug von privaten MII/MIII Laborleistungen

17.11.2005

Die GOÄ grenzt klar ab, welche privaten Leistungen im Rahmen einer Laborgemeinschaft bezogen werden können. Aufgrund von aktuellen Nachfragen von Kollegen (Berichte in Medien, Staatsanwalt...) erfolgt hier noch einmal eine Klarstellung. >>mehr

In der Leistungsübersicht der Laborgemeinschaft ist ebenfalls ersichtlich, welche Leistungen des Basislabors hier nicht erbracht werden können, sondern einen Auftrag an den Laborarzt erfordern. 


> Überprüfung von Sterilisatoren mit Bio-Indikatoren:

jetzt auch im Abonnement

15. November 2005

Jede Praxis, die einen Sterilisator oder Autoklaven betreibt, ist gesetzlich verpflichtet, nicht nur eine laufende chemische Chargenkontrolle mitzuführen, sondern regelmäßig auch eine biologische Prüfung anzusetzen. Dies geschieht mit Bio-Indikatioren in Form von Sporenpäckchen. Viele Partner unseres Labors nutzen bereits die Möglichkeit, diese Bio-Indikatoren von uns zu beziehen und durch uns auswerten zu lassen. Bei bestandener Prüfung erhalten Sie ein Zertifikat. Jetzt neu: Sie können diese Sterilsatorprüfung auch im Abonnement bei uns bestellen. >>mehr



> Für Sie gelesen: Autoantikörper bei diabetischen Kindern

2. November 2005

Typ I Diabetes ist häufig assoziiert mit weiteren Autoimmunerkrankungen. Das Screening von diabetischen Kindern auf Antikörper gegen TPO und Endomysium zum Zeitpunkt der Erstdiagnose und regelmäßig danach entdeckt frühzeitig Patienten, die eine Hypothyreose bzw. eine Zöliakie entwickeln.  >>mehr 


>RA-Diagnostik: CCP-Antikörper jetzt bestimmbar

20. Oktober 2005

Der Nachweis von Rheumafaktoren (RF) im Serum ist eines der ACR-Kriterien zur Diagnose der Rheumatoiden Arthritis. Leider ist die Spezifität von RF alles andere als optimal, eine Vielzahl von chronisch-entzündlichen Erkrankungen außer RA zeigen erhöhte RF. 

CCP-Antikörper bieten deutliche Vorteile gegenüber RF:

  • sehr hohe Spezifität ( > 96 %) für RA, d.h. mit dem positiven Nachweis von CCP-AK steht in 19 von 20 Fällen die Diagnose RA ! 
  • als Marker früh im Krankheitsverlauf nachweisbar (hier deutlich sensitiver als RF)
  • geeignet für Prognose-Abschätzung (erosive Verlaufsform).

CCP steht für cyclische citrullinierte Peptide. Im jetzt eingeführten Test der 2.Generation wurden die eingesetzten Antigene im Hinblick auf die diagnostische Effizienz weiter optimiert. Der FEIA der Fa. Pharmacia Diagnostics ist zudem auf einem Analysen-Automaten abzuarbeiten und damit technisch noch sicherer.

Der Nachweis von CCP-AK hat sich bereits jetzt international als wertvolle Hilfe bei der Diagnose der RA erwiesen und wird zusätzlich zum Rheumafaktor eingesetzt, auch in Kombination beider Marker. Die quantitative Bestimmung von CCP-AK ist Leistung der gesetzlichen Krankenkassen.

>> mehr: CCP-Folder Pharmacia Diagnostics


> Tumor M2PK-Stuhltest zur Darmkrebs-Früherkennung

 

18. Oktober 2005

Der Test zeigt mit einer Sensitivität und Spezifität von über 92 % einen Darmkrebs an. Zum Vergleich - Hämoccult: Von 20 (asymptomatischen) Patienten, die sich wegen eines positiven Hämoccult-Tests einer Koloskopie unterziehen, haben 19 werden einen Tumor noch ein Vorstufe davon. M2PK ist spezifisch für Tumoren. Der Hämoccult-Test basiert auf der Pseudoperoxidas-Wirkung von Häm und weist deshalb nicht nur menschliches Blut im Stuhl nach, sondern reagiert positiv auch auf tierisches Hämoglobin der Nahrung, pflanzliche Peroxidasen und selbst Ascorbinsäure.  

Der M2PK-Test der Firma Schebo-Biotech (www.schebo.com) wurde im Juni 2005 im Labor eingeführt. Es genügt eine einfache Stuhlprobe für die quantitative Bestimmung von Tumor-M2PK, der Marker ist zudem über Tage stabil. 

Kosten GOÄ (x 1,0) : 26.23 € (noch keine GKV-Leistung !)

Patienten-Flyer und Infos fürs Wartezimmer können Sie bei uns abrufen.

>>mehr: aktuelle Publikation in IGeL aktiv 2005/07-08: 28-29

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